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Frauensprechstunde

Seit Jahren ist der Frauenanteil im Rahmen von ambulanter Therapie oder stationärer Entwöhnungsbehandlung unterrepräsentiert. Er liegt bei ca. 25 Prozent, während der Anteil der alkoholkranken Frauen bei mindestens 1/3 liegt mit steigender Tendenz. Insgesamt sind in Deutschland 4,3 Millionen Menschen akut alkoholkrank, davon sind ca. 1,5 Millionen Frauen

Das überkommene Angebot erreicht Frauen nicht hinreichend.

Das Suchthilfezentrum Nikolausburg bietet eine spezielle Frauensprechstunde ein. 

An jedem 1. Donnerstag im Monat von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr 

im Suchthilfezentrum Nikolausburg, Fürst-Bismarck-Str. 34, 47119 Duisburg.

Ansprechpartnerinnen sind: Frau Schütter, Frau Bauer  und Frau Haferkorn

Das Angebot läuft unter dem Motto: 

Hilfe von Frauen durch Frauen.

Wir verstehen diese Vorgehensweise als zusätzliches Qualitätsmerkmal in der Angebotpalette der Nikolausburg für Frauen. 

Die Frauensprechstunde ist ein klares Signal von unserer Seite, dass wir um die Alkoholprobleme der Frauen wissen und uns speziell darauf einrichten.

Frauen haben eine höhere Schwelle, sich helfen zu lassen. Erhöhte Selbstverachtung, Selbstkritik „ ... dass mir so etwas als Frau passiert ist.

 

  

Förderkreis Nikolausburg

Bausteine für die Nikolausburg

Das Suchthilfezentrum Nikolausburg hat in den mehr als 20 Jahren seiner Existenz einigen tausenden Duisburger Bürgerinnen und Bürgern wirksame Hilfe bei Suchtproblemen geleistet.

Damit das auch in Zukunft so sein wird, bitten wir jetzt um Ihre Hilfe und Unterstützung.

Werden Sie Mitglied im Förderkreis " Bausteine für die Nikolausburg".

Weitere Informationen und Antragsunterlagen entnehmen Sie bitte dem Schreiben von Caritasdirektor Herrn Hans Jürgen Kocar und der Leiterin des Suchthilfezentrums Frau Marlene Derendorf.

Download : Bausteine für die Nikolausburg

 

 

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Computerspielsucht

Das Kriminologische Institut Niedersachsen hat die Ergebnisse einer aktuellen Studie zur Computerspielsucht unter Jugendlichen veröffentlicht. Hierzu wurden 44.610 Jugendliche im Alter von 15 Jahren befragt. Danach hat sich die Spielzeit am Computer insbesondere unter den Jungen gegenüber 2005 deutlich erhöht. Exzessives Spielen allein deutet jedoch noch nicht auf ein suchtartiges Verhalten hin. Im Visier der Forscher waren deshalb das Spielen mit Online-Rollenspielen wie „World of Worcraft“. Die Studie kam zum Ergebnis, dass der Anteil der Schüler, die dabei ein süchtiges Verhalten mit Kontrollverlust und Entzugserscheinungen zeigten, bei 8,5% der Nutzer liege. Den aktuelle Forschungsbericht finden Sie unter:

http://www.kfn.de/Publikationen/KFNForschungsberichte.htm

 

Sinus-Migrantenstudie

Die Sinus-Milieu-Studie des Heidelberger Instituts Sinus Sociovision widerlegt zahlreiche Vorurteile. Dies machte der Präsident des Deutschen Caritasverbandes Prälat Dr. Peter Neher in einer Pressekonferenz zur Präsentationder Studienergebnisse deutlich. Beispielsweise wurde aus den Ergebnissen ersichtlich, dass die Frage des Bildungserfolges nicht in erster Linie vom jeweiligen Migrationshintergrund abhängig sei, sondern im Zusammenhang mit der sozialen Herkunft zu sehen ist. Dies gelte für Deutsche ohne Migrationshintergrund gleichermaßen. Insgesamt zeige die Studie, dass der soziale Hintergrund und der Bildungsstand das Handeln und die Möglichkeiten der Menschen wesentlich stärker bestimmen als der ethnische Hintergrund.

Weitere Informationen zur Studie und Positionen des DCV finden Sie unter

www.caritas.de/sinusmigranten 

wie auch auf den websiten von Sinus Sociovision,

www.sinus-sociovision.de

 

Das ambulante Setting in der Suchthilfe

Arbeitsmaterialien zur Fachtagung am 14.05.2008 im Suchthilfezentrum Nikolausburg

 

Vortrag: 

Heilende Netzwerke - die spezifische Relevanz des sozialen Kontextes

      Heilende Netzwerke

      Netzwerkkarte

W. Scheiblich, Geschäftsführer SKM Köln

 

Forum 1 

Ambulante Rehabilitation Sucht - Erfahrungsberichte

Dr.med. C. Botschev, Leiterin Fachambulanz zur Behandlung von Suchterkrankungen,

Dachau und München

 

Forum 2

Kurzzeittherapie / Kombibehandlung - Möglichkeiten und Grenzen aus der Sicht eines Praktikers

Dr. J. Lindenmeyer, Direktor Salus Klinik Lindow

 

Forum 3

Zusammenarbeit mit Familien im ambulanten Setting

Handout - Nikolausburg

Zusammenarbeit mit suchtkranken Familien im ambulanten Setting

Risikoeinschätzung und Interventionsplanung in der Begleitung von suchtbelasteten Familien

B. Münzel, Fachstelle Suchtprävention, SKF Köln

 

Forum 4

Qualifizierte ambulante Suchthilfe in der Region

R. Seiler, Referent für Suchthilfe des Diakonischen Werkes Westfalen

 

 

 

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