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Duisburger
Fachtagung
Wenn
die Familie ersäuft – Kinder in suchtbelasteten Lebensgemeinschaften Suchthilfezentrum/Schifferkinderheim
Nikolausburg |
Autor:
Prof.
Dr. Michael Klein Katholische
Fachhochschule Nordrhein-Westfalen (KFH NW) Forschungsschwerpunkt
Sucht Wörthstraße
10 50668
Köln
Email: Mikle@kfhnw.de |
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Kinder
suchtkranker Eltern – Vom Geheimnis zur Hilfe Einleitung Suchtkranke Eltern wollen in der
Regel genauso gute Eltern sein wie nicht Suchtkranke. Ihr Dilemma
besteht meist darin, dass sie gerade aufgrund ihrer
Suchterkrankung scheitern und diesen Prozess nicht realistisch
wahrnehmen und deshalb nicht früh genug unterbrechen können.
Deshalb sind sie besonders auf fremde Hilfe und Motivierung
angewiesen. Die oft zu beobachtenden Phänomene der Leugnung und
Bagatellisierung sind suchttypische, also krankheitsimmanente,
Verhaltensweisen. Zahlen und Fakten In Deutschland leben ca. 2.6 Millionen Kinder und
Jugendliche mit einem Elternteil, der im Laufe ihres Lebens eine
Alkoholstörung entwickelt. Zu den Alkoholstörungen zählen
insbesondere der Alkoholmissbrauch (nach DSM-IV) bzw. der schädliche
Alkoholgebrauch (nach ICD 10) und die Alkoholabhängigkeit. Somit
ist jedes siebte Kind – wenigstens zeitweise – von der
Alkoholabhängigkeit eines Elternteils betroffen (Lachner &
Wittchen, 1997). Väterliche Alkoholstörungen (11.9%) sind
deutlich häufiger anzutreffen als Alkoholstörungen bei Müttern
(4.7%). Bei 1.5% aller Jugendlichen im Alter ab 14 Jahren weisen
beide Elternteile eine Alkoholstörung auf. Von der Abhängigkeit
und dem Missbrauch einer illegalen Droge sind ca. 40.000 Kinder
betroffen (Klein, 2003). Kinder aus suchtbelasteten Familien
entwickeln erhöhte Risiken für eigene Suchtstörungen ab der späten
Kindheit (12. Lebensjahr) und der frühen Jugend (14. Lebensjahr).
Außerdem sind sie von allen psychischen Störungen der Kindheit
und des Jugendalters (z.B. Ängste, Depressionen, Hyperaktivität,
Antisozialität) deutlich häufiger betroffen als Kinder aus nicht
suchtbelasteten Familien. Insgesamt ist für Kinder aus
alkoholbelasteten Familien zusätzlich ein Risiko für
Kindesmisshandlung (physisch, emotional, sexuell) und
Kindesvernachlässigung nachgewiesen (Dube et al., 2001). Im
einzelnen sind zwei- bis sechsfach erhöhte Risiken zu
konstatieren. Die höchsten Werte finden sich, wenn beide
Elternteile eine Alkoholstörung aufweisen. Jedoch
ist ausdrücklich nicht
davon auszugehen, dass alle
Kinder von Alkoholikern eine eigene Abhängigkeit oder andere
psychische Störungen entwickeln müssen. Kinder suchtkranker
Eltern müssen daher als eine der größten und am stärksten gefährdeten
Risikogruppen für Suchtstörungen und andere psychische Störungen
ab der frühesten Kindheit angesehen werden (vgl. Klein, 2001). Suchtstörungen als
innerfamiliäre Stresssituationen Die
Suchtstörung eines oder gar beider Elternteile bedeutet für den
Partner und noch mehr für die Kinder einen erhöhten Stress.
Die gewohnten familiären Abläufe verändern sich nachhaltig,
oftmals kommt es zu vermehrten Streitigkeiten,
Disharmonie und Konflikten innerhalb der Familie. Auch
Gewalthandlungen zwischen den Partnern und gegenüber den Kindern
nehmen an Häufigkeit und Schwere zu.
Für den nicht suchtkranken Partner und die älteren Kinder
ergibt sich meistens der Konflikt, den Alkoholkranken gegenüber
Dritten zu decken oder sein Verhalten schonungslos offen zu legen,
was gerade bei alkoholkranken Müttern und nicht suchtbelasteten Vätern
oft zur Trennung führt. Da die nicht suchtkranken Partner aus
Liebe oder Abhängigkeit in der Regel lange zu ihrem alkoholabhängigen
Angehörigen halten – Frauen häufiger und länger als Männer
– entwickelt sich ein spezifisches Verhaltens- und
Interaktionsmuster, Co-Abhängigkeit, das Außenstehenden
zunehmend nicht nachvollziehbar und unverständlich erscheint.
Unter Co-Abhängigkeit wird – kurz gefasst – ein
Verhalten verstanden, das unter scheinbarer Aufopferung der
eigenen Bedürfnisse und der eigenen Würde das suchtkranke
Verhalten des Partners entschuldigt, erklärt, deckt und somit
meist unangreifbar macht. Es entwickelt sich ein Prozess
zunehmender Selbstverleugnung, Schul- und Schamgefühle, oft auch
gekoppelt mit Angst und Depressionen. Dies wird
von den Betroffenen als starker psychischer
Stress empfunden. Dabei kann zwischen dem Duldungsstress
(etwas auszuhalten, was schon lange nicht mehr tolerierbar ist),
dem Katastrophenstress (immer wieder schlimmste Erlebnisse und
Verhaltensweisen des Suchtkranken ertragen und ausbügeln zu müssen)
und dem Krisenstress (Stress, der durch die Unfähigkeit zur Bewältigung
von Stressoren entsteht) unterschieden werden (Schneewind, 1991).
In suchtbelasteten Familien kommt es zu einer auffälligen Häufung (Kumulierung) von Stressoren. Es entwickeln
sich dann häufig als Reaktion und Anpassung psychosomatische oder
psychische Störungen. Darunter sind Angsterkrankungen,
Depressionen und eigene Substanzabhängigkeiten am häufigsten. Außerdem
nehmen die sozialen Notlagen (Arbeitslosigkeit, Schulden,
Wohnungsprobleme) zu. Für
die Kinder stellt die familiäre Situation meist einen noch größeren
Stress dar als für die Erwachsenen, da ihnen entsprechende Bewältigungsmechanismen
in der Regel völlig fehlen. Bei jüngeren Kindern fehlen zusätzlich
einfachste Verbalisierungsmöglichkeiten. Dieses Phänomen findet
sich verstärkt bei Kindern drogenabhängiger Eltern, da diese in
jüngerem Alter ihre Kinder bekommen. Die Kinder und Jugendlichen
fühlen sich noch einsamer und isolierter als die Erwachsenen.
Schuld- und Schamgefühle sind oft sehr ausgeprägt, im ungünstigsten
Fall machen sie sich selbst für die Suchterkrankung ihres
alkoholkranken Elternteils verantwortlich. Sie erleben in hohem Maße
Disharmonie,
Unberechenbarkeit und Instabilität als die Realität ihrer
Familien. Physische und psychische Gewalt sind häufiger als
in Normalfamilien, Kindesmisshandlung und –missbrauch sowie vor
allem Vernachlässigung
treten häufiger auf. Vor diesem Hintergrund ist es nicht
verwunderlich, dass Kinder alkoholkranker Eltern häufiger kindliche
Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Dabei neigen Mädchen eher
zu internalisierenden Störungen
(Ängste, Depressionen, Selbstverletzungen, auffälliges
Essverhalten), Jungen eher zu externalisierenden
Störungen (Aggressivität, Gewalt, Dissozialität, frühe
Devianz). Transmission Unter
Transmission wird die Weitergabe einer Störung von einer
Generation zur nächsten verstanden. Beim Vorliegen familialer
Suchtbelastungen wird eine Transmissionquote von 30% (Alkoholstörungen)
bis ca. 45% (Drogenabhängigkeit) beobachtet. Das
Transmissionsrisiko bei Alkoholstörungen ist damit um das
Sechsfache im Vergleich zur Normalbevölkerung erhöht. Falls
eine schwangere Frau Alkohol missbraucht, kann es zu
vorgeburtlichen Schädigungen des Fötus kommen. Diese werden Alkoholembryopathie oder Fetales
Alkoholsyndrom genannt. Die stärkeren Formen dieser Schädigung,
die in Deutschland jährlich bei etwa 2000 Neugeborenen auftreten,
beinhalten Hirn- und Organschädigungen, Dysfunktionen
des zentralen Nervensystems, abnormale Gesichtselemente,
Verhaltensdefizite und Wachstumsrückstände (Retardierung). Auch
werden häufig enge Zusammenhänge mit Hyperaktivität, geistiger
Retardierung und EEG-Anomalien berichtet. Auch in Bezug auf eine
Vielzahl illegaler Drogen (insbesondere Kokain, Amphetamine) sind
spezielle Drogenembryopathien
bekannt. Töchter
alkoholkranker Väter heirateten in mehr als 40% aller Fälle
wieder einen alkoholkranken Partner und sind besonders anfällig für
co-abhängige Verhaltensweisen (Schuckit et al., 1994). Alkohol- vs. drogenabhängige Eltern Obwohl
die Zahl der Alkoholabhängigen in Deutschland mehr als 15mal höher
ist als die der Drogenabhängigen, sind drogenabhängige Eltern
durch die Besonderheiten der Drogenabhängigkeit (Illegalisierung,
soziale Marginalisierung, Verarmung, Langzeitarbeitslosigkeit) bei
den allgemeinen sozialen Diensten (ASD) besonders häufig als
Klienten vertreten. Bevor es in Deutschland eine flächendeckende
Substitution gab, betrug die Fremdplatzierungsquote der Kinder
drogenabhängiger Eltern mehr als 70% (Vergleichsquote bei
alkoholabhängigen Eltern: ca. 13%). Bei substituierten Eltern beläuft
sie sich auf ca. 30%. Es ist zu bedenken, dass substituierte
drogenabhängige Eltern in ihrer Erziehungskompetenz nicht
unbedingt automatisch besser sind, als dies
nicht Substituierte sind. Sie bedürfen spezieller,
kontinuierlicher Betreuung und Beratung. Bei suchtkranken Eltern
wurden wiederholt höhere Quoten für alle Formen der
Kindesmisshandlung festgestellt. Im Falle elterlicher Alkoholabhängigkeit
sind es sexueller Kindesmissbrauch und physische/emotionale
Kindesmisshandlung, die sich verstärkt zeigen, während im Falle
elterlicher Drogenabhängigkeit vermehrt Fälle von Kindesvernachlässigung
zu finden sind. Diese geschehen besonders dann, wenn ein
Elternteil massiven, kontinuierlichen Drogenmissbrauch ohne
Konsumunterbrechung zeigt. Die süchtige Familiendynamik Die
innerfamiliäre Dynamik in alkoholbelasteten Familien ist
besonders durch Unberechenbarkeit, Instabilität, Disharmonie und
Gewalt gekennzeichnet. Alles dreht sich um den Alkohol und die
Sucht des Indexelternteils, aber alle Familienmitgliedern arbeiten
zunächst an der hartnäckigen Leugnung des Suchtproblems mit. In
drogenbelasteten Familien herrschen neben Instabilität und
Unberechenbarkeit zusätzlich starke Ängste, Verzweifelungsgefühle,
suizidale Phantasien und Verfolgungsideen vor. Zur Sicherstellung
des Kindeswohls ist, solange Alkohol und Drogen konsumiert werden,
die kontinuierliche Kontrolle und Beratung der jeweiligen Familie
sicherzustellen. Hierzu gehören auch unangemeldete Besuche.
Gleichzeitig sollte versucht werden, einen Beratungs- und
Hilfeprozess in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit Fachkräften
der Suchthilfe aufzubauen. Dieser soll den Eltern Gelegenheit zur
gezielten Verhaltensveränderung zu geben, wobei dem Kindeswohl in
allen Phasen höchste Aufmerksamkeit zu widmen ist. Stärke und Aufrechterhaltung der Sucht Suchtstörungen
können einen sehr langfristigen, bisweilen chronischen Verlauf
nehmen. Dies geschieht insbesondere dann, wenn die Betroffenen
keine adäquate Hilfe erhalten bzw. annehmen. Die Suchtsymptomatik
wird dabei an Stärke zunehmen und auch die Kinder und den Partner
stärker betreffen. Im Einzelnen sind es folgende Merkmale, die
verstärkt zu beobachten sind:
(1) Toleranzerhöhung, (2) Entzugserscheinungen, (3)
Verlust der Verhaltenskontrolle, (4) Fokussierung des Denkens und
Handelns auf das Suchtmittel, (5) Vernachlässigung familiärer,
sozialer und beruflicher Pflichten, (6) erfolglose Kontroll- oder
Abstinenzversuche und (7) Substanzeinnahme trotz offensichtlicher
Schädigungen. Zur Screening- und Differenzialdiagnostik stehen
zahlreiche Instrumente zur Verfügung: Zur Screeningdiagnostik
haben sich u.a. der CAGE und der AUDIT bewährt (Abdruck in:
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, 2003). Für Zwecke der
Differenzialdiagnostik kann z.B. das Trierer Alkoholismusinventar
(Funke et al., 1987) eingesetzt werden. Dieses
Selbstbeurteilungsinstrument misst die Stärke und die Folgen der
Alkoholabhängigkeit auf den Dimensionen (1) Schweregrad, (2) Einsames Trinken, (3)
Trinkstil, (4) Trinkmotive, (5) Schädigung sowie (6)
Partnerprobleme wegen Trinken bzw. (7) Trinken wegen
Partnerproblemen. Veränderung und Hilfen Beendet
der alkoholkranke Elternteil sein süchtiges Fehlverhalten frühzeitig
im Laufe der Entwicklung der eigenen Kinder, so haben diese eine
hohe Chance auf eine normale, störungsfreie Entwicklung.
Besonders schädlich für die kindliche Entwicklung ist
andererseits eine lang anhaltende Exposition gegenüber dem
alkoholkranken Elternteil mit vielen negativen Verhaltensexzessen.
Suchtbelastete
Eltern gelten nicht als offene Klientel, was Beratung und Hilfe
angeht. Insbesondere alkoholkranke Eltern entwickeln ein Höchstmaß
an Abgrenzung, Tabuisierung und Verleugnung gegenüber Außenstehenden.
Kinder werden zumeist in diesen Abkapselungsprozess integriert, übernehmen
oft starre und rigide Verhaltensrollen und tragen den
Leugnungsprozess unbewusst mit. Dennoch ist die Frühintervention
und die Schaffung von Veränderungsmotivation das Mittel der Wahl
in der Arbeit mit suchtbelasteten Familien. Prochaska &
DiClemente (1986) konnten zeigen, dass die Veränderung süchtigen
Verhaltens ein langwieriger zyklischer Prozess ist, der oft viele
Jahre in Anspruch nimmt. Rückfälle sind dabei die Regel und
nicht die Ausnahme. Die einzelnen Phasen der Veränderung werden
wie folgt beschrieben:
Zur
Abschätzung der Veränderungsbereitschaft liegen entsprechende
Diagnoseinstrumente (z.B. SOCRATES, URICA) vor. Für diese konnten
gute teststatistische Ergebnisse bezüglich Reliabilität und
Validität festgestellt werden. Zusätzlich sollte der klinische
Eindruck festgehalten und beurteilt werden. In enger Anlehnung an dieses
Phasenmodell der Veränderung entwickelten Miller & Rollnick
(1999) ein Praxismodell zum Umgang mit „unmotivierten“
Klienten (Motivational Interviewing), das empirisch gerade in der
Anwendung bei Suchtpatienten gute Ergebnisse gezeigt hat. Zum
Motivational Interviewing (MI) gehört eine Abfolge von
Interventionsschritten, die auf der Basis einer empathische
Grundhaltung die Verantwortung des Abhängigen stärken sollen.
Als effektive motivierende Strategien konnten folgende
Interventionen identifiziert werden, die im Rahmen einer längerfristigen
Behandlung alle zum Einsatz kommen sollten: (1) Ratschläge geben,
(2) Hindernisse entfernen, (3) Alternativen anbieten, (4) Anreize
verringern, (5) Empathie zeigen, (6) Rückmeldung geben, (7) Ziele
klären und (8) aktiv helfen. Auf Seiten des Klienten gilt es, die
Eigenverantwortung für Handeln immer wieder heraus zu arbeiten
und zu betonen sowie Aussagen in Bezug auf Veränderungswünsche
zu fördern und zu differenzieren. Schlussfolgerungen Da jede achte Familie vorübergehend
und jede zwölfte dauerhaft von einer elterlichen Suchtstörung
betroffen ist, erscheint es notwendig, dass alle sozialen,
psychologischen und medizinischen Fachkräfte sich dieses Themas
stärker widmen. Dabei sind dauerhafte und koordinierte
Vorgehensweisen wichtig. Eine Kombination aus einzelnen Ansätzen
– Familientherapie, Motivational Interviewing und Case
Management – erscheint am erfolgversprechendsten. In der Praxis
sollte eine enge und langfristige Abstimmung zwischen allen
beteiligten Fachkräften erfolgen, die sowohl auf
suchttherapeutische Hilfen für die Eltern als auch auf pädagogische
und kinderpsychotherapeutische Hilfen für die Kinder abzielt. Je
früher derartig koordinierte Maßnahmen beginnen, desto
erfolgreicher dürften sie sein. Literatur
Deutsche
Hauptstelle für Suchtprobleme DHS (Hrsg.) (2003). Alkoholabhängigkeit.
Suchtmedizinische Reihe, Band 1. Hamm: DHS. Dube, S.R., Anda, R.F.,
Felitti, V.J., Croft, J.B., Edwards, V.J. & Giles, W.H.
(2001). Growing up with parental alcohol abuse:
exposure to childhood abuse, neglect, and household dysfunction.
Child Abuse & Neglect 25, 1627 – 1640. Funke, W., Funke, J., Klein,
M., Scheller, R. (1987). Trierer Alkoholismusinventar (TAI).
Handanweisung. Göttingen: Hogrefe. Klein,
M. (2001).
Kinder aus alkoholbelasteten Familien – Ein Überblick zu
Forschungsergebnissen und Handlungsperspektiven. Suchttherapie 2,
118 – 124. Lachner,
G. & Wittchen, H.U. (1997). Familiär übertragene
Vulnerabilitätsmerkmale für Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit.
In: Watzl, H. & Rockstroh, B. (Hrsg.): Abhängigkeit und
Missbrauch von Alkohol und Drogen. Hogrefe, Göttingen, S. 43 -
89. Miller,
W.R. & Rollnick, S. (1999).
Motivierende Gesprächsführung. Ein Konzept zur Beratung von
Menschen mit Suchtproblemen. Freiburg: Lambertus Prochaska, J.O. & DiClemente, C.C. (1986). Toward
a comprehensive model of change. In: Miller, W.R. & Heather,
N. (Eds.). Treating addictive behaviors: Processes of change. New
York: Plenum Press, p.3 –27. Schneewind,
K.A. (1991). Familienpsychologie. Stuttgart: Kohlhammer. Schuckit MA, Tipp JE, Kelner E (1994). Are daughters of alcoholics more likely to marry alcoholics? American
Journal of Drug and Alcohol Abuse; 20: 237 - 245.
Autor: Dr. Michael
Klein, Professor für Klinische und Sozialpsychologie an der
Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abtlg. Köln.
Leiter des dortigen Forschungsschwerpunkts Sucht und des
Master-Studiengangs Suchthilfe („Master of Science in Addiction
Prevention and Treatment“). Klinischer
Psychologe/Psychotherapeut. Weitere Infos unter: www.addiction.de |