Workshop 2
Thema: Markt der Möglichkeiten
Moderation: Elke Zeyen-Treder, Simone Streicher
Es wurde überlegt, welche Hilfsmöglichkeiten es
bereits gibt und was noch fehlt.
Ø
Frau Herma-Boeters, Chefärztin der Kinder- u.
Jugendpsychiatrie am
Kalkweg, sucht eine Suchthilfeeinrichtungen (ambulante/stationäre
Behandlung der abhängigen Eltern), welche an einer Kooperation mit der
Kinder- u. Jugendpsychiatrie (Behandlung der auffälligen, belasteten
Kinder) interessiert ist.
Ø
Regelmäßig sollten sich zukünftig alle am Thema
Beteiligten zusammenfinden (Arbeitsauftrag an die PSAG) um öfter solche
Veranstaltungen wie heute zu iniitieren und Infos zusammenzustellen und
weiterzugeben, was gibt es bereits in Duisburg.
Ø
Mitarbeiter von Suchthilfe und Jugendhilfe sollten
gegenseitig an ihren Sprechstunden teilnehmen, damit sie mehr vom Thema
verstehen.
Ø
Der Essener Kooperationsmodellvertrag sollt geprüft werden,
ob er für Duisburg umsetzbar ist. (Aufgabe an die PSAG).
Ø
Als niedrigschwelliges Angebot soll der Kinderschutzbund
kontaktiert werden, sie sollen einen Kindernotruf einrichten.
Ø
Im Stadtgebiet sollten Angebote in Jugendzentren,
Freizeiteinrichtungen angeboten werden. Hierzu sollten die Mitarbeiter
dort durch Fachleute von uns geschult werden.
Ø
Mitarbeiter des Suchthilfezentrum und des Schifferkinderheim
des Caritasverbandes werden demnächst gemeinsam in Problemfamilien gehen,
die ihnen vom Jugendamt gemeldet wurden und vor Ort prüfen, wie sie
konkret helfen können.
Flipchartabschriften:
Kooperation vorhandener Angebote:
-Nikolausburg/Drogenhilfe meets Institut für
Jugendhilfe
-Institutionalisieren, regelmäßige Zusammenkünfte
der Beteiligten (Auftrag an PSAG)
-Kinder- und Jugendpsychiatrie, Motivationsgruppe
ambulante/stationäre Therapie
-Kooperation Bewährungshilfe/Suchthilfe (Modell
Neuss)
-ev. Beratungsstelle Duisburg-Marxloh,
Suchtberatungsstellen, Kindergruppen, SHG
-Ehrenamtler-Schulung (auch Selbsthilfe)
Fachleute
aus Ki/Ju-hilfe + Suchthilfe schulen das Ehrenamt
-Kooperationsvertrag Kinder-, Jugendhilfe/Suchthilfe
(siehe Essen)
-AG psychosoziale Aspekte, Arbeitskreis Frühförderung
– Quervernetzung Suchthilfe
Neue Angebote:
-Niedrigschwellige Angebote, (Kindernotruftelefon,
Internet)
-Kinder – anonyme Anlaufstelle, Schule als Kooperationspartner
-über Freizeitangebote (z. B. Jugendzentren)
-Kindernotruf – Kontakt zu Kinderschutzbund
–speziell für Kinder aus suchtbelasteten Familien
-Krisenbegleitung für Familien mit Kollegen aus Ki/Jugendhilfe
/ Suchthilfe
-Suchtberatung (Sprechstunde) im Stadtteil, in den
Schulen .