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Alkoholprobleme im Betrieb

- Krise als Chance -

 
  

ReferentInnen

Dr. med Andrea Weidig

Fachärztin für Neurologie 

und Psychiatrie

 

Heike Zeitle

Rechtsanwältin

Unternehmerverbands

Gruppe Duisburg

 

Katharina Lütkebohle

Dipl.-Sozialarbeiterin

Betriebl. Beratungsstelle

ThyssenKrupp Stahl AG

Duisburg

 

Klaus Müller

Betriebsratsvorsitzender

Thyssengas GmbH

Duisburg

Sucht wird heute zunehmend auch innerbetrieblich als ein soziales, humanes und wirtschaftliches Problem wahrgenommen.
Experten schätzen, daß 7 % der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland suchtkrank oder –gefährdet sind. Die Folgen werden volkswirtschatlich auf 25-40 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Die durch Alkoholmissbrauch entstehenden innerbetrieblichen Kosten sind häufig bedingt durch:
bulletschlechte Arbeitsqualität, Fehlzeiten, Maschinenbedienungsfehler, 
bulletUnfallhäufigkeit, Beeinträchtigung des Arbeitsklimas.

Neben diesen wirtschaftlichen Kosten sind auch die sozialen und humanen Folgen gravierend. Betriebe haben bei der Einleitung von Hilfsangeboten eine zentrale Bedeutung. Je frühzeitiger der Betroffene durch ein vom Unternehmen eingeleitetes und getragenes Hilfsangebot zum Ausstieg aus der Sucht motiviert werden kann, um so grösser ist die Chance, durch Behandlung und Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit den Arbeitsplatz zu erhalten. Um innerbetrieblich zu einer solch guten Lösung für das Unternehmen und den Betroffenen zu gelangen, bedarf es der fachlichen Information und Unterstützung sowie der Reflexion der Gesamtproblematik Sucht im Unternehmen. Wir informieren Sie auf unserer Fachtagung über Möglichkeiten, Wege und Hilfsangebote.

Die ReferentInnen stehen Ihnen dann ab 13.00 Uhr für praktische Hilfestellungen in Workshops zur Verfügung.

Ort :

Firma 

Thyssengas GmbH Duisburger Straße 277 47166 Duisburg (Hamborn)

Zeit :

Freitag, 22. März 2002

9.00 Uhr bis 15.30 Uhr

 

 

Programm

09.00 Uhr Empfang

09.30 Uhr Begrüßung

09.45 Uhr Sucht aus medizinischer und rechtlicher Sicht

               Dr. med. Andrea Weidig, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie

               Heike Zeitle, Rechtsanwältin, UnternehmerverbandsGruppe Duisburg

10.30 Uhr Vom ersten Verdacht bis zur gelungenen Rehabilitation
               - Wie funktioniert eine Betriebliche Beratungsstelle -

                Katharina Lütkebohle, Dipl.-Sozialarbeiterin, Betriebliche Beratung

11.00 Uhr Kaffeepause

11.15 Uhr Möglichkeiten und Grenzen betrieblicher Interventionen

               Klaus Müller, Betriebsratsvorsitzender der Thyssengas GmbH, Duisburg

12.00 Uhr Mittagsessen

 

13.00 Uhr bis 15.30 Uhr - Arbeitsgruppen 

1. Fragen zu Sucht aus medizinischer und rechtlicher Sicht

2. Wie spreche ich betroffene Mitarbeiter an?

3. Installierung einer betrieblichen Beratungsstelle

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